Jugendliche aus dem Brandenburgischen Viertel haben in einem mehrtägigen Graffiti-Workshop die Außenfassaden der AWO-Sporthalle in Eberswalde neugestaltet. Ein Projekt voller Farbe, Ideenreichtum und Zusammenhalt:
 
Die AWO Barnim hat mit einem Graffiti-Projekt ein starkes Zeichen für Jugendbeteiligung, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft gesetzt. Unter Anleitung des erfahrenen Streetart-Künstlers Ilja van Treeck (Uperium) entwickelten die Teilnehmenden ihre eigenen Entwürfe, die anschließend an der Ost- und Westseite der Sporthalle an der Schorfheidestraße 30 professionell umgesetzt wurden.
 
Sport trifft Kunst – ein neues Gesicht für die Sporthalle
Die gestalteten Fassaden zeigen dynamische und farbenfrohe Motive aus verschiedenen Sportarten wie Fußball, Volleyball, Handball, Karate, Boxen und Tischtennis. Besonders erfreulich: Auch die Sportvereine, die die Halle regelmäßig nutzen, finden sich nun sichtbar und kreativ an der Außenwand wieder – die Sporthalle wird so noch stärker zum Identifikationsort für das Viertel.
 
Jugendliche gestalten aktiv ihr Umfeld
Mitgemacht haben Jugendliche aus der Freien Gesamtschule Finow, dem Jugendmigrationsdienst Eberswalde, der Sozialpädagogischen Jugendförderung (Stiftung SPI) sowie aus einer Einrichtung der AWO Barnim. Sie alle vereinte der Wunsch, ihr Wohnumfeld aktiv mitzugestalten und dem vertrauten Ort ein neues, lebendiges Aussehen zu geben.
Besonders bemerkenswert war das Engagement der vielen weiblichen Teilnehmenden, die das Projekt mit Kreativität, Teamgeist und Ausdauer maßgeblich geprägt haben.
 
Trotz Regen – ein voller Erfolg
Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte: Die Jugendlichen ließen sich nicht aufhalten. Tag für Tag wurde gesprayt, gemalt und gefeilt – mit sichtbarem Erfolg. Die zuvor schlichte Fassade wurde zu einem echten Hingucker und einem Symbol für Zusammenhalt und Eigeninitiative im Brandenburgischen Viertel.
 
Ein Projekt mit Wirkung – gefördert durch „Sozialer Zusammenhalt“
Möglich wurde der Workshop durch das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“, das die Teilhabe und Lebensqualität in benachteiligten Stadtteilen stärken soll. Ein besonderer Dank gilt dem Quartiersmanagement Brandenburgisches Viertel, das das Projekt von Anfang an begleitet und unterstützt hat.
 
Mit dem Abschluss der Arbeiten ist die AWO-Sporthalle nicht nur ein Ort des Sports, sondern auch ein Zeichen für das, was möglich ist, wenn junge Menschen ihre Ideen einbringen und gemeinsam etwas bewegen.

 

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